Familienverband
seit 1884
v. Brockhusen  -  v. Brockhausen  -  v. Bruchhausen

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Auszug aus einem Aufsatz des Pfr. Kesting (Bruchhausen) von 1953:

“.... Dem erst späten Eintritt Bruchhausens in den Lehnsverband Corveys ging bereits ein uralter freieigener Besitz des Adelsgeschlechts “von Brokhusen” voraus, der um 1300 in lehnsmäßige Abhängigkeit von Corvey gekommen ist. Im Archidiakonatsregister Höxter erscheint bereits Bruchhausen neben “Ottberch und Amelunkessen” als selbständige Pfarrei. Die Erhebung zur Pfarrei setzt stets voraus, dass der Ort bereits eine solche Bedeutung erlangt hat, die die Trennung von der Mutterkircherechtfertigt. Wir dürfen somit die Existenz des Dorfes schon in einefrühe Zeit verlegen. Von 1189 an hören wir mehrmals von den HerrenEverhard, Gerhardus, Thydericus “de Brockhusen”. Letzterer ließ sich nach den ältesten Corveyer Lehnregistern zwischen 1311/28 von dem Abte zu Corvey mit der Ortschaft Bruchhausen, mit Hufen (je 30 Morgen) in Ottbergen und Ykenrode sowie in Erkeln belehnen. Der bisher Freie war jetzt “Dienstmann” von Corvey.

Als das Geschlecht “v. Bruchhausen” Johann, Abt des Stifts Abdinghof in Paderborn, in männlicher Linie erlosch (ca. 1450), ging der Besitz an das in weiblicher Linie verwandte Geschlecht “v. Mense” aus Münden über, dessen erster Vertreter Johann v. Mense, genannt v. Bruchhausen, ist.

Catharina v. Bruchhausen heiratete als letzte v. Mense den Jobst Kanne, mit dem die Linie v. Kanne nunmehr die Corveyschen antrat. Zugleich ließ sich dieser mit dem Wingelstein “boven Brokhusen wente an den Derborne” belehnen, der bisher nicht zum Bruchhauser Lehen gehörte, aber von da an in der neuen Verbindung geblieben ist (1537). Von hier ab liegen die Lehnsbriefe - der letzte aus 1795 - vollständig vor (Freiherrlich v. Wolff-Metternichsches Hausarchiv in Wehrden). 1884 erwarb nach Wegzug der letzten v. Kanne, der Reichsfreiherr v. Wolff-Metternich das Gut Bruchhausen käuflich, in dessen Familienbesitz es sich noch heute befindet.”


 

Ob die Familie von Brockhusen/ Bruchhausen in diesem Ort tatsächlich ein Zweig unseres Geschlechts war, konnte bis heute nicht geklärt werden und ist sehr unwahrscheinlich (Anm. d. Familienverbands).

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