Familienverband
seit 1884
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FAMILIENTAG 1994 in Kiedrich

Wappen 3d

Als mich Volkmar bat, einen Bericht über den Familientag in Kiedrich zu schreiben, wußte ich zu-nächst nicht so recht, womit ich anfangen sollte, denn es waren schöne und ereignisreiche Tage, in denen jedem einzelnen der für mich zunächst noch unbekannten "Großfamilie" so viel Schönes so-wohl für den Geist als auch für das leibliche Wohl geboten wurde. Wollte ich alle durch Volkmar und Ulrike uns gebotenen Programmpunkte ausreichend würdigen, würde dies den Rahmen eines Kurzberichts im Familienblatt sprengen. Also versuche ich die Höhepunkte, soweit man dies ?berhaupt sagen kann, für alle, die dabei waren und diejenigen, die nicht dabei sein konnten, kurz zu skizzieren.

Es fing an mit dem Kaffeetrinken im Nassauer Hof, einem gemütlichem Hotel, in dem zunächst die eintreffenden Familienmitglieder begrüßt und die neuesten Ereignisse ausgetauscht wurden. Einige kannte ich durch meine 13jährige Freundschaft mit Iris bereits persönlich, mit den anderen kam man schnell ins Gespräch dank der Herzlichkeit, mit der ich bzw. wir als nun endlich verheiratetes Paar empfangen wurden. Abends dann ein rustikales Essen, bei dem sich die nachmittags geführten Unterhaltungen fortsetzten und teilweise bis spät in die Nacht gemütlich "gequatscht" wurde.

Unser kleiner Höhepunkt war ein abendlicher langer Spaziergang - mit unserem damals noch leben-dem Hund Trulla - durch die Weinberge der Umgebung.

Am Freitag die unvergeßliche Führung durch das Schatzkästlein der Gotik, der St. Valentinuskirche in Kiedrich. Walter Bibo, nebenamtlicher Organist der Kirche, brachte allen Anwesenden die Geschichte der Kirche mehr als anschaulich bei. Seine Frage nach dem Gedenktag des hl. Antonius des Eremiten konnte ich allerdings wider Erwarten ohne Probleme beantworten. Direkt von der Kirche aus ging es los zu einem schönen Spaziergang durch die Weinberge zur Burgruine Scharfenstein; hier zeigten sich auch die älteren Familienmitglieder als außerordentlich konditionierte Wanderer. Oben dann Grillen, Toben der Kinder, Gespräche.

Abends das große Festessen.

Am Samstagmorgen Aufbruch bei schönem Wetter zur großen Rallye durch den wunderschönen Rheingau; ein unvergeßliches Erlebnis. Hier nochmals Dank an Volkmar und Ulrike, die es verstanden haben, allen die Landschaft, die sehenswerten Dörfer und Schlösser mit ihrer Kultur nahezubringen und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß jeder mit Eifer und Spaß an der Lösung der gestellten Aufgaben "arbeite". Denn teilweise war wirklich "harte Arbeit" zu leisten, man denke nur an das abverlangte Zeichentalent, das Erforschen so vieler Kirchen und das Auflisten der Weinfeste und Rebsorten/Hanglagen. Den einen oder anderen Mitstreiter sah man dann auch beim Probieren der köstlichen "Hanglagen" die es aufzuschreiben galt. Trotz der "Konkurrenz" der einzelnen Gruppen kam es immer wieder zu lustigen Begegnungen (u.a. im Gasthof neben der Kirche), wo doch eigentlich Fragen der Kirchengeschichte zu beantworten waren.

Als krönender Abschluß der Ausklang mit Siegerehrung im Kloster Eberbach. Am letzten Tag, dem Sonntag, die Sitzung des Familienverbandes und dem anschließenden Familienfoto. Nach dem Besuch des Hochamts mit gregorianischem Choral in der Kiedricher Kirche dann Verabschiedung von den einzelnen Familienmitgliedern.

Insgesamt ein schöner Familientag, an den ich, und ich denke, ich spreche hier im Namen aller, die dabei waren, noch lange zurückdenken werde. Ein herzliches Dankeschön an Ulrike und Volkmar, die die ganzen Tage im Einsatz waren und uns allen diesen Familientag 1994 ermöglicht haben.

Iris von Bruchhausen und Antonius Kordt