Familienverband
seit 1884
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FAMILIENTAG 1977 in Neubaldham

Wappen 3d

Am 20. Mai 1977 trafen wir mittags in Neubaldham ein. Nachdem die Koffer im Hause waren, ergriffen wir sie und wollten - wie üblich - die Kartons mit dem eingekochten Obst in den Keller bringen. Die angesteuerte Kellertreppe aber wurde uns verwehrt. Der Keller war für alle tabu.

Mimi Lehner war schon im Hause. Wir waren froh, daß ihr das häßliche Umsteigen in die Vorortbahn erspart werden konnte. Nach einem einfachen Mittagessen wollten Bärbel und ich uns in der Küche nützlich machen, aber wir wurden kaum gebraucht.

Das Wetter war sonnig und alle waren froh. daß die Tee- oder Kaffeestunde im Freien erlebt werden konnte. Nach und nach stellten sich neue Gäste ein und man konnte zu einer ersten Fahrt nach Neufahrn starten.

"Gasthof Stangl" ist ein Landgasthof, der zu unserem Glück an dem Wochenende "geschlossen" hatte und uns nur auf Hennings Bitte hin aufnahm, damit wir da unseren Familientag feiern konnten. So war es nicht erstaunlich, daß in der ersten Etage, wo sich die Schlafzimmer befanden, beim Öffnen einer Tür immer ein bekanntes Gesicht zum Vorschein kam.

Abends fuhren wir dann im Convoy zu Henning.

Zunächst versammelten wir uns in den Wohnräumen. Es gab immer noch jemanden zu begrüßen. Die Freude ist ja groß, wenn man die vertrauten Gesichter wiedersieht. Schließlich war es dann so weit, daß wir auf der schmalen Kellertreppe zu unserer "Brotzeit" geführt wurden, Ich glaube, es hat niemanden gegeben, der nicht überrascht und begeistert war vom Anblick des Brotzeitraumes. An der linken Seite standen lange Tische. Alles war rot-weiß gedeckt und an der rechten langen Wand befand sich das Buffet. Ganz hinten konnte man sich seinen Leberkäs holen. Bis zum Eingang gab es dann einen sehenswerten Aufbau. Da fand man alles, was zu einer echten bayerischen Brotzeit dazugehört: verschiedene Brote, Gewürze, Zwiebel, Gewürze, und natürlich Getränke aller Art. Christiane war Kellnerin und Thilo tat seine Pflicht im Flur beim Bierfaß. Friederike kam erst um 23 Uhr in unseren Trubel. Sie war mit der Schule 14 Tage in Florenz gewesen.

Franz mit seinen drei Söhnen kam leider erst um 1 Uhr, sodaß es wahrscheinlich keine Bilder vom Kellerfest gibt. Philipp machte erst am nächsten Tag Aufnahmen, die demnächst verschickt werden sollen. Nach und nach zog man sich nach Neufahrn zurück. Leider liegt der Gasthof an einer lebhaften Ortsdurchfahrt, sodaß mancher nicht besonders gut schlafen konnte. Inzwischen ist das aber sicherlich vergessen.

Am nächsten Morgen konnte jeder unternehmen, was ihm behagte. In München gibt es ja genug zu sehen, man kann die Stadt besichtigen, Museen besuchen, einkaufen etc. Mittags trafen wir uns im Rathauskeller. Ein Grüppchen von 10 Personen fand sich dann zusammen, das in 2 Wagen nach Söcking startete. Wir wollten doch nicht versäumen, unserem verehrten Vetter Georg einen Besuch zu machen. Irmgard war unterwegs zur Kur und Irmela führte uns an das Grab, wo auch schon lange ein eisernes Mal für die drei geliebten Söhne errichtet war. Nach der ernsten Stunde mußten wir uns zurücktasten zu unserem Familientag und dem Festabend, der in Neufahrn vorbereitet war.

Die unteren Räume des Hotels standen zu unserer Verfügung. Man saß an kleineren Tischen. Das Essen war gut und reichlich, die Suppe mit dem Riesen-Leberknödel haben wir sicher noch alle in guter Erinnerung. Die Unterhaltung war überall munter und nach dem Essen konnte man gut hier und dort an einem anderen Tisch einen Plausch halten, während die Jugend im Nebenraum das Tanzbein schwingen konnte. Die Zeit verging schnell. Ich hatte das Gefühl, daß sich alle wohl gefühlt hatten. An unserem Festabend hatten wir diesmal einen besonderen Gast, der am Tag zuvor die Hochzeit seiner Tochter mitgefeiert hatte und sich freute, auch einmal bei uns hereinschauen zu können, denn normalerweise kann man nicht von Australien aus eben schnell einmal zum Familientag fahren. Alle haben sich gefreut, daß Vetter Klaus-Michael von Brockhusen an diesem Abend dabeisein konnte. Eine zweite ?berraschung gab es, als plötzlich Heinrich von Brockhausen mit seiner Frau auf der Hochzeitsreise kurzentschlossen Neufarn streifte.

Es war nicht sehr früh, als Henning seine Jungmannen und -damen sammelte zur Heimfahrt nach Neufahrn. Am nächsten Morgen trafen wir uns noch zur Sitzung des Familientages. Wie immer ging das Verabschieden danach schnell, denn jeder hatte noch eine mehr oder weniger lange Heimreise vor sich, und das schöne Wiedersehen war vorüber.

Alter der Teilnehmer: 1 bis 77 Jahre.

Marianne von Bruchhausen

Wir waren dabei

v. Brockhusen

Ute

Friederike-Luise

Victoria von Malapert

Hans-Joachim

Jürgen

v. Brockhausen

Jürgen

Ingrid

Heinrich

Joachim

Maria-Elisabeth

Marietta

Reinhold

v. Bruchhausen

Marianne

Gretel Kriebitzsch

Ursula Douqué

Editha Becker

Bärbel

Marie-Luise

Edda

Jaqueline Douqué 

Sybille Kriebitzsch

Friederike

Franz

Henning

Volkmar

Bodo Douqué

Berndt Kriebitzsch

Andreas Dohany

Carla-Maria

Esther-Beatrice