Familienverband
seit 1884
v. Brockhusen  -  v. Brockhausen  -  v. Bruchhausen

FAMILIENTAG 1961 in Unkel

Wappen 3d

Der Familientag in Unkel am Rhein ist sehr harmonisch verlaufen. Am Sonnabend, 7. Mai, empfingen uns Kusine Vera und Vetter Hans-Heinrich von Brockhusen im Erker des Rheinhotels Schulz, der einen wundervollen Ausblick auf die Gebirge des Rheines bietet, zur Teestunde. Nachher wurden Spaziergänge durch das Städtchen mit vielen alten hübschen Fachwerkhäusern gemacht. Die Bruchhausener Straße war ein dankbares Objekt für die Fotolinsen der Bruchhausens.

Der frohe Begrüßungsabend fand auch im Rheinhotel Schulz statt. Es hatten sich inzwischen 24 Kusinen und Vettern eingefunden. Am Sonntagmorgen wurde die Familientags-Sitzung abgehalten, an die sich das gemeinschaftliche Mittagessen als schöner Ausklang anschloß. Für die Mühen waren alle Kusinen und Vettern Hans-Heinrich in beredten Worten dankbar.

 

Protokoll zur Sitzung des Familienverbandes am 28. Mai 1961 in Unkel am Rhein

1. Vetter Georg von Bruchhausen eröffnet um 10.30 Uhr die Sitzung und begrüßt die Anwesenden, gleichzeitig gibt er seinem Bedauern darüber Ausdruck, daß einige Vettern und Kusinen am Erscheinen verhindert sind.

2. Bekanntgabe der Tagesordnung.

3. Vetter Georg bittet die Anwesenden, sich zu Ehren der Toten unseres Geschlechts zu erheben und ihrer zu gedenken, insbesondere derer, die in den letzten Jahren von uns gegangen sind.

4. Bericht des Vorstandes über die verflossenen zwei Jahre: Vetter Georg stellt eine Zunahme der Mitglieder fest und spricht seine Freude darüber aus, daß sich der Zusammenhalt innerhalb der Familie gefestigt hat, besonders auch bei den Jüngeren, die inzwischen ein Jugendtreffen veranstaltet haben.

Kusine Ursula Douqué berichtet über den Mitgliederstand: 32 ordentliche Mitglieder, 6 außerordentliche Mitglieder.

Zugänge durch Geburten:

1. Friederike von Bruchhausen

2. Maria Elisabeth von Brockhausen

3. Hans-Hubertus von Brockhusen

Vetter Georg verliest in Abwesenheit von Vetter Jürgen von Brockhausen den Kassenbericht:

Einnahmen 816 DM

Ausgaben 214 DM

5. Entlastung des Vorstandes erfolgt einstimmig.

6. Wahl des Vorstandes

Der bisherige Vorstand wurde auf zwei Jahre wiedergewählt, mit Ausnahme von Vetter Hans-Joachim, der auf seinen Posten als Vorstandsmitglied verzichtet, um sich ganz in seiner freien Zeit den genealogischen Forschungen über unsere Gesamtfamilie zu widmen und darüber auch im Familienblatt berichten will. Dafür wird ihm Dank gewiß sein. Vetter Georg sprach den Wunsch aus, daß er beim nächsten Familientag 1963 als 1. Vorsitzender von Vetter Hans-Heinrich abgelöst werden möge.

7. Diskussion über das Genealogische Handbuch des Adels. Es entspann sich eine ausgiebige Aussprache.

8. Vetter Georg spricht über das Familienblatt. Es soll an die Vorkriegstradition anschließen und ein lebhaftes Bild aus der Familie darstellen, besonders auch über das Leben von Familienmitgliedern im Ausland berichten. Darum wird um rege Beteiligung aller Familienmitglieder gebeten. Als Anreiz sollen Autoren Gratisexemplare bekommen. Kusine Ursula schlägt auf Anregung von Vetter Jürgen von Brockhausen vor, daß die Familienältesten alle Familienereignisse ihres Zweiges jährlich sammeln und der Schriftleitung zukommen lassen. Das Familienblatt soll in seiner bisherigen Form im Mai und Oktober jeden Jahres erscheinen, wobei der Redaktionsschluß jeweils im vorausgehenden Heft bekanntgegeben wird. Die Bezahlung soll aus den Beiträgen erfolgen.

9. Zum Schluß regt Vetter Georg noch eine Aussprache über den nächsten Familientag an. Dem Vorschlag unseres Ehrenvorsitzenden, Vetter Ferdinand von Brockhusen, den Familientag kürzer zu gestalten, wird auf Anraten von Vetter Hans-Heinrich von Brockhusen so Rechnung getragen, daß das gemeinsame Essen auf den Vorabend der Sitzung verlegt wird, so daß für die entfernter Wohnenden die Möglichkeit gegeben ist, im Anschluß an die Sitzung sofort wieder abzureisen. Vetter Hans-Heinrich schlägt weiterhin vor, den nächsten Familientag mehr in den Norden, evtl. Bad Zwischenahn, zu verlegen, da diese Gegend besonders für die Jüngeren zentraler gelegen sei.

10. Um 11.25 wird die Sitzung von Vetter Georg geschlossen.